Begräbnis


Von einem geliebten Menschen Abschied zu nehmen löst bei uns sehr unterschiedliche Emotionen aus. Zuerst denken viele daran, dass der Tod große Traurigkeit und Schmerz verursacht. Das ist es auch ganz bestimmt. Wir kennen aber auch viele andere Gefühle. So sind andere erleichtert über den Tode - entweder weil es zu Lebzeiten einen großen Konflikt gegeben hat oder weil der Verstorbene lange ein Pflegefall war. Es kann aber auch vorkommen, dass Sie Wut verspüren, zum Beispiel Wut auf den Verstorbenen, weil er sich das Leben genommen hat, oder Wut auf ihre Mitmenschen, die Sie in Ihrer Trauer nicht verstehen, oder Wut auf Gott, der das alles zugelassen hat.

Unser christlicher Glaube an ein Leben nach dem Tod
Als Christen glauben wir, dass der Tod, sondern das Leben und die Liebe das letzte Wort haben werden. Gott sorgt dafür. Er führt die Verstorbenen zur Auferstehung und zur Vollkommenheit. Der Verstorbene lebt weiter mit all seiner individuellen Persönlichkeit. Diese Identität löst sich nicht einfach auf, sondern bleibt erhalten. Das bedeutet auch, dass Christen nicht an die Wiedergeburt glauben, sondern an ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott.
Er wird an ihnen heilen, was verwundet ist. Und wir glauben daran, dass auch die Fehler, die der Verstorbene zu Lebzeiten begangen hat, Verwundungen sind und zu Verwundungen geführt hat. Denn Jesus sagt: "Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken." (Markus-Evangelium, Kapitel 2, Vers 17). Jesus ist für alle Menschen der Arzt, der heilt.
Wir glauben, dass dieser Heilungsprozess manchmal auch schmerzhaft sein kann. Er stellt nämlich den Menschen auch seine eigenen Verfehlungen vor Augen, für die der Mensch um Verzeihung bitten muss. Und wir rechnen auch mit der Möglichkeit, dass sich Menschen sich gegen Gott und seine Liebe stellen können. Aber: Was mit den Menschen nach ihrem Tod geschieht, liegt ganz in Gottes Hand.

Die Begräbnisfeier und die Begleitung
Egal, welche Art von Tod vorliegt oder wie Sie zur christlichen Religion oder zur Kirche stehen: Ich kann Sie in jedem Fall begleiten. Gemeinsam werden wir jene Form von Abschiednehmen und Begräbnisfeier finden, die Ihrem christlichen Glauben und Ihrer Haltung gegenüber dem Verstorbenen am besten entspricht. Wenn es so ist, dass Sie mit dem christlichen Glauben nichts oder wenig anfangen können, kann ich Ihnen sicher auch weiterhelfen, eine/n Begräbnisleiter/in zu finden, die Ihren Vorstellungen entspricht.
Um es also nochmals konkret zu sagen: Zusätzlich zum Begräbnis, Verabschiedung oder Urnenbeisetzung von Katholiken stehe ich auch folgenden Feiern vor:

Je nach Situation passe ich diese Feiern dann Umständen und den Anliegen der Angehörigen, aber auch am christlichen Glauben an.





Als Lebens- und Sozialberater begleite ich auch trauernde Mensch. Mehr dazu finden Sie auf meinen anderen Homepages www.sixvisions.at/trauer und www.jugendtrauer.at.



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