Tipps zur zukünftigen Strategie der Pfarrer-Initiative


Wenn die Pfarrer-Initiative (= PI) die Kirche verändern möchte, sollte sie folgende Strategie einschlagen:

  1. Zuerst internationales Lobbying für die eigene Sache, dann die Gründung einer internationalen Dachorganisation.
  2. Festlegen von klaren und festen Regelungen mit eindeutigen Entscheidungshierarchien. Die Gemeinschaft erfordert einen starken Zusammenhalt, daher ist das Einschwören auf die eigene Gemeinschaft notwendig. Von Vorteil ist daher, wenn innerhalb der Gemeinschaft der Gehorsam gegenüber den Entscheidungshierarchien gefordert wird.
  3. Die PI muss sich bemühen, auch ein paar Bischöfe für ihre Sache zu gewinnen. Dazu ist eine Statutenänderung notwendig, denn derzeit dürfen diese ja nicht beitreten.
  4. Gegenüber dem Papst und dem Vatikan setzt man einen Akt des Ungehorsams, der jene Institutionen zur Reaktion der Exkommunikation zwingt. Zum Beispiel können katholische Priesterinnen und verheiratete Priester aufgenommen oder geweiht werden, die dann auch sonntägliche Pfarrgottesdienste halten.
  5. Ist die PI einmal exkommuniziert, pflegt sie intern den Gehorsam, extern den Ungehorsam. Sie wird zu einer festen internationalen Gruppe, die ihre eigene Entwicklung nehmen kann. Auch Gläubigen werden sich finden.
  6. Es folgt eine Phase der Geduld von ca. 30 Jahren. Dann wird ein Papst kommen, der mit der PI in Dialog treten wird.
  7. Innerhalb der PI wird es sicher Hardliner geben, die gegen den Papst und den Vatikan vorgehen. Diese sind auszuschließen und zwar mit der Begründung, dass sie gegenüber der Hierarchie ungehorsam waren.
  8. In Rom wird für die PI ein eigenes Rechtsinstitut geschaffen, eine Personalprälatur mit einem Bischof als Vorsitzenden. Die PI darf ihren eigene liturgische Tradition und Struktur beibehalten, was heißt, dass Frauen und verheiratete Priester die Messe zelebrieren dürfen.
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